Der FAO-Lebensmittelpreisindex lag im Juli 2026 im Durchschnitt bei 131.1 Punkten, ein Plus von 0.6 Prozent gegenüber Juni, wie aus den heute von der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) veröffentlichten Daten hervorgeht, die auf der offiziellen [Food Price Index page](fao.org) verfügbar sind.
Der Anstieg um 0.7 Punkte wurde von Getreide, Zucker und pflanzlichen Ölen getragen und nur teilweise durch Rückgänge bei Fleisch und Milchprodukten ausgeglichen. Auf Jahressicht liegt der Index um 1.0 Prozent höher, bleibt aber 18.2 Prozent unter seinem Rekordhoch vom März 2022.
Der Getreidepreisindex stieg auf 113.8 Punkte und legte im Monatsvergleich um 3.4 Prozent sowie im Jahresvergleich um 6.9 Prozent zu. Die Weizenpreise sprangen im Monatsverlauf um 5.8 Prozent, angesichts anhaltender Störungen der Schwarzmeer-Exportströme und Schäden an der Exportinfrastruktur, verstärkt durch die Auswirkungen jüngster Hitzewellen auf die Ernteerträge in mehreren wichtigen Erzeugerländern. Mais legte um 3.6 Prozent zu, wegen Sorgen über heißes und trockenes Wetter im US-amerikanischen Corn Belt und Übertragungseffekten von festeren Energiemärkten.

