Giovanni Tamburi, Gruender, Vorsitzender und Vorstandsvorsitzender von Tamburi Investment Partners (TIP), wird zu den Gaesten des naechsten SFIM gehoeren, des Starting Finance Investment Meeting. Die Ausgabe 2026, von den Veranstaltern als die groesste aller Zeiten bezeichnet, findet am 5. und 6. November in Mailand im Superstudio Village in der via Michele Pericle Negrotto 59 im Viertel Bovisa statt, der Eintritt ist frei.
Wer ist Giovanni Tamburi
Einer der bekanntesten italienischen Investoren. Im Jahr 2000 gruendete er Tamburi Investment Partners, eine Industriegruppe, die von Anfang an auf das Wachstum italienischer Unternehmen ausgerichtet war und in schnell wachsende Betriebe investierte, die neue Technologien nutzen wollten. Heute ist TIP der groesste private italienische Investor mit Fokus auf mittlere und grosse Unternehmen, mit Investitionen im Wert von geschaetzten 6 Milliarden Euro.
In den vergangenen zehn Jahren erzielte TIP nach Angaben der Veranstalter des Events eine durchschnittliche jaehrliche Gesamtrendite von 22%, gegenueber einem Durchschnitt von 14,7% des Index S&P 500 im selben Zeitraum.
Ein anderes Modell als traditionelles Private Equity
Mit TIP hat Tamburi ein Modell aufgebaut, das sich von traditionellen Private-Equity-Fonds unterscheidet: Finanzierung im Dienst der Unternehmen, mit langfristiger Perspektive. Eine Investmentgesellschaft, die Beteiligungen ueber mehr als zwanzig Jahre halten kann, uebermaessige Finanzhebel vermeidet und Minderheitsbeteiligungen bevorzugt, die Unternehmer in ihrem Wachstum begleiten sollen.
Das Ziel war aus Tamburis Sicht nie die Maximierung kurzfristiger Gewinne, sondern die Unterstuetzung der Strategie und Entwicklung der Unternehmen. Eine Philosophie, die auf der Ueberzeugung beruht, dass Italien viele Qualitaetsunternehmen beherbergt, die oft unterbewertet und vor allem unterkapitalisiert sind.
Das Paradox der italienischen Ersparnisse
Fuer Tamburi ist eines der grossen Paradoxien des italienischen Systems doppelt: Auf der einen Seite steht ein sehr wertvolles Industriegefuege, das Kapital zum Wachsen braucht; auf der anderen ein erheblicher Teil der Ersparnisse der Italiener, der im Ausland investiert ist. Um das Land wieder in Gang zu bringen, braucht Italien seiner Ansicht nach mehr Vertrauen in seine Unternehmen und mehr Ressourcen, die in die Realwirtschaft gelenkt werden.
Eine Rekordausgabe fuer den SFIM
Der SFIM ist Italiens Referenzveranstaltung fuer Studierende, junge Berufstaetige und alle, die die Maerkte verstehen und ihren eigenen Karriereweg aufbauen wollen: zwei Tage mit Panels, Keynotes und Interviews mit Unternehmern, Investoren und Managern, Weiterbildung zu Investieren, Karrieren und Unternehmertum sowie Networking mit Tausenden Teilnehmern. Fuer 2026 haben die Veranstalter mehr als hundert Redner auf der Hauptbuehne angekuendigt, darunter Vittorio Colao, Carlo Cottarelli und Luca Ferrari, sowie den neuen Bereich Talent Village, der Unternehmen und junge Talente zusammenbringen soll. Die Ausgabe 2025, die im vergangenen November im Superstudio stattfand, endete mit mehr als sechstausend Teilnehmern unter Studierenden, Hochschulabsolventen und jungen Berufstaetigen.
Quellen